Mittwoch, den 1. Februar 2012

Die neue Holzschutznorm DIN 68800: Entwicklung, Hintergründe und Inhalte

Dipl.-Ing. (FH) Roland Glauner
Holzbau Deutschland - Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB

Mittwoch, 1. Februar 2012
13:45 – 14:30 Uhr
ICS Raum C7.2 + C7.3

Die Norm zum Schutz des verbauten Holzes (DIN 68800) wurde mit der aktuellen Fassung neu geordnet und baut nun in vier Teilen logisch aufeinander auf. Daher müssen alle Teile bei der Planung von Holzschutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Im Vortrag wird dargelegt, welche konzeptionelle Rolle der Lenkungsteil DIN 68800-1 dabei spielt, wie dieser in die anderen Teile verweist und welche Aspekte des Teils 2 bei der Planung von Holzschutzmaßnahmen immer Berücksichtigung finden müssen.

Neue DIN 68800-2: Bedeutung und Umsetzung im Holzbau

Dipl.-Ing. Borimir Radovic
Akademischer Direktor i.R.

Mittwoch, 1. Februar 2012
14:45 – 15:30 Uhr
ICS Raum C7.2 + C7.3

Die Festlegungen der Norm hinsichtlich der Insektenunempfindlichkeit von technisch getrocknetem Holz sowie die klare Aussage, dass sich die holzzerstörenden Pilze erst ab einer Holzfeuchte oberhalb des Fasersättigungsbereiches (rd. 30 %) entwickeln können, weisen in Verbindung mit den geltenden Regeln der Bauphysik eindeutig darauf hin, dass bei Verwendung des Holzes unter Dach bzw. Abdeckung eine Behandlung mit chemischen Holzschutzmitteln nicht erforderlich ist. Die speziellen Voraussetzungen zum Erreichen der Gebrauchsklasse GK 0 und die normativen Ausführungsbeispiele werden im Vortrag erläutert.

Anspruchsvolle Konstruktionen sicher ausführen

Ahmed Al Samarraie

Mittwoch, 1. Februar 2012
16:00 – 16:45 Uhr
ICS Raum C7.2 + C7.3

Bei Planung und Ausführung bauphysikalisch anspruchsvoller Konstruktionen sollte bei durch Tauwasser gefährdete Konstruktionen eine sichere Ausführung ohne chemischen Holzschutz möglich sein. Hierbei kommt es darauf an, die Möglichkeiten der verwendeten Baumaterialien unter den Aspekten Sorptionsfähigkeit und kapillare Wirkung sowie das Phänomen Umkehrdiffussion zu beleuchten. Das Thema wird anhand der Flachdachstudie und des gebauten Objektes „Neubau der SMA-Produktionsanlage“ vertiefend erklärt.